Meltar Boutique Hotel
Meltar Straße, 1 - 36012 Asiago
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Die Natur

Die Hochebene von Asiago ist die größte Hochebene Europas. Sie erstreckt sich zwischen den Flüssen Brenta und Astico in einer Höhenlage zwischen 200 m und über 2300 m. Der höchste Gipfel ist die Cima Dodici, die genau 2341 m hoch ist. Das Bergmassiv besteht aus Sedimentgestein, das in der Zeit vor 223 und 35 Millionen Jahren auf dem einstigen Meeresgrund abgelagert wurde. Die gesamte Hochebene ruht auf einem Untergrund aus Dolomitgestein, auf dem sich Schichten aus grauem Kalkstein (reich an Fossilien) befinden, häufig überdeckt von Biancone, Rosso Ammonitico oder Scaglia Rossa.
Eine wichtige Rolle in der Geomorphologie des gesamten Gebiets spielen die Karstauswaschungen, die dafür verantwortlich sind, dass es nur sehr wenige Oberflächengewässer gibt, dafür aber zahlreiche Höhlen (2009 waren 2562 Höhlen erforscht), von denen einige fast tausend Meter tief sind (wie der Abisso di Malga Fossetta, -974 m).

Aus naturalistischer Sicht ist die Hochebene von Asiago mit ihrer Vielfalt an verschiedenen Ökosystemen sehr interessant. Das Gebiet lässt sich in zwei Zonen unterteilen, und zwar einer Zone von 700 bis 1000/1100 Höhenmeter, in der die Städte liegen, und einer zweiter Zone, die bis in eine Höhenlage von mehr als 2000 m reicht und in der es zahlreiche Weiden sowie Laub- und Nadelwälder gibt, Heimat für viele Tierarten wie Hirsche, Rehe, Eichhörnchen, Füchse, Murmeltiere und Hermeline. Der Himmel über der Hochebene von Asiago wird vom Königsadler mit majestätischer Eleganz beherrscht, den man mit etwas Glück hier beobachten kann.
Die botanische Vielfalt der Hochebene von Asiago umfasst wundervolle Blumenarten, wie Türkenbund, Narzisse, Enzian, Rhododendron, Erika, Edelweiß, Nelke und Löwenzahn. Zu den Naturschönheiten der Hochebene von Asiago zählt die Piana della Marcesina mit ihrer für Torfmoore typischen Vegetation, auf der einige Bereiche eingezäunt sind, um wirklich ganz besondere Pflanzenarten zu schützen. Auf der Hochebene gibt es über 100 Almen, die aufgrund der Größe der Weiden und der Anzahl der Almen das wichtigste Almengebiet in den Alpen darstellen.